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Studierende des Lehrstuhls für Kommunikationsnetze stellen ihre Management-Fähigkeiten erfolgreich unter Beweis

Das Team aus den IKT- und ET/IT-Studierenden Melina Geis, Thorsten Röper, Christoph Schmickler und Timo Sievernich hat den diesjährigen thyssenkrupp Manager Cup gewonnen.

Thyssenkrupp_Manager_Cup

Bereits zum 11. Mal richtete der Lehrstuhl Unternehmensrechnung und Controlling der TU Dortmund in Kooperation mit der thyssenkrupp AG eine große Management-Simulation für die Studierenden aller Dortmunder Hochschulen aus. Im Rahmen einer zweitägigen Blockveranstaltung wurden nun die diesjährigen Planspiel-Sieger in der Essener Unternehmenszentrale des traditionsreichen DAX-Konzerns ermittelt.

Im Vorfeld hatten sich in der Hauptrunde über 400 Studierende aus den unterschiedlichsten Fachrichtungen – aufgeteilt in 92 Teams und 10 Regionen – über vier Spielperioden am Dortmunder Universitäts-Campus für die Finalveranstaltung qualifiziert. Hierbei kam es zu spannenden Kopf-an-Kopf-Rennen und mehrmaligen Wechseln an der Tabellenspitze, wobei nur die jeweils Erstplatzierten der zehn Regionen in das große Finale einzogen. Dafür mussten komplexe Management-Entscheidungen in allen klassischen Funktionsbereichen wie etwa der Fertigung, dem Finanz- und Rechnungswesen, dem Personalmanagement oder auch dem Marketing in Teamarbeit getroffen werden.

Teilnehmende Teams meistern authentische Herausforderungen

44 Studierende in 10 Teams - angehende Wirtschaftswissenschaftler, Informatiker, Physiker, Bio- und Chemieingenieure sowie auch Kulturwissenschaftler – konnten sich letztlich das begehrte Ticket für das große Finale sichern. Wie auch in den Jahren zuvor handelte es sich dabei um Studierende sowohl der TU Dortmund als auch der FH Dortmund, was den hochschulübergreifenden Charakter des thyssenkrupp Manager Cups beweist. Im Finale mussten dann in authentischer Konzern-Atmosphäre und unter erhöhtem Zeitdruck eine Vielzahl verschiedener Szenarien und Aufgaben bewältigt werden. Da die Finalteams bereits in der Hauptrunde ihre Expertise unter Beweis gestellt hatten, wurde das Anspruchsniveau in den Finalperioden noch einmal erhöht. Im Laufe der zwei Tage mussten die Studierenden somit höchste Konzentrations- und Kommunikationsfähigkeiten und dementsprechend ihre tatsächlichen Management-Talente beweisen.

Geldgewinn und Assessment-Center für Sieger-Team „ParKey”

Nach insgesamt 10 gespielten Finalperioden konnte sich das Team „ParKey“ der TU Dortmund durchsetzen. Bei der abschließenden Siegerehrung wurde ihnen zum einen von Prof. Andreas Hoffjan, Inhaber des ausrichtenden Lehrstuhls Unternehmensrechnung und Controlling an der TU Dortmund, und zum anderen von Herrn Stefan Cassel als Hauptverantwortlicher des Manager Cups seitens des thyssenkrupp-Konzerns ein Geld-Scheck in Höhe von 1.000 Euro überreicht. Zusätzlich erhalten die drei Elektrotechnik- und Informationstechnik-Studierenden die Gelegenheit zu einem professionellen Assessment-Center-Training mit den Personalern der thyssenkrupp AG. Das übrige Preisgeld in Höhe von 2.000 Euro wurde auf die anderen Finalteams gestaffelt nach ihren Platzierungen verteilt.




Foto: (thyssenkrupp AG) Das „ParKey”-Team der Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik der TU Dortmund.


Team-Mitglied und Siegerin Melina Geis im Interview 

1. Was hat Sie motiviert, an dem Wettbewerb teilzunehmen?

Wir haben zu viert bereits eine Geschäftsidee im Rahmen der Vorlesung "Betriebswirtschaftliche Grundlagen der Informations- und Kommunikationstechnik" entwickelt und so auch in dem vorlesungsbegleitenden Praktikum mit der Simulationsumgebung TOPSIM Erfahrungen sammeln können. Professor Wietfeld (Lehrstuhl für Kommunikationsnetze) hatte den Wettbewerb während der Vorlesung erwähnt und ein Kommilitone aus unserem Team hatte im Vorjahr schon teilgenommen. Da wir mit unseren Entscheidungen im Praktikum immer gut abgeschnitten hatten, fanden wir es spannend zu sehen, ob wir beim ThyssenKrupp Manager Cup auch noch oben mitspielen können. Der mögliche Gewinn war natürlich eine zusätzliche Motivation.

2. Bitte beschreiben Sie kurz Ihr Thema im Wettbewerb. Wie sah Ihr Beitrag aus?

Im Wettbewerb leiten alle Teams eine E-Bike Firma, für die immer wieder verschiedene wirtschaftliche Entscheidungen getroffen werden müssen. Diese wurden im Anschluss mit der Software von TOPSIM ausgewertet. Jeder in unserem Team war für seinen eigenen Aufgabenbereich verantwortlich, zum Beispiel die Auswertung der Wirtschaftsprognose oder die Analyse des Marktforschungsberichts. 

3. Welche Eindrücke haben Sie und Ihre Kommilitonen aus dem Wettbewerb mitgenommen?

Der Wettbewerb war für uns sehr interessant und herausfordernd. Es war spannend sich mit Teams aus verschiedenen Fakultäten und Fachbereichen zu messen. Die Entscheidungen, die getroffen werden mussten und die verschiedenen Wirtschaftszenarien waren größtenteils unbekannt. Bis auf einen wissenschaftlichen Taschenrechner waren keine Hilfsmittel erlaubt, nur eine Excel Tabelle konnte während des Planspiels neu angefertigt werden, um beispielsweise den Kassenstand nach gewissen getroffenen Entscheidungen zu überprüfen.

4. Was war am anspruchsvollsten? Was hat am meisten Spaß gemacht?

In den Finalperioden gab es die Möglichkeit, eine verbesserte Version des E-Bikes sowie ein komplett anderes Modell auf den Markt zu bringen. Die Entscheidung, wie viel in welchen Bereich zu investieren ist, war sehr schwer. Es war immer wieder toll, in den Ergebnissen zu sehen, dass die getroffenen Entscheidungen richtig waren, sodass der Aktienkurs steigt.

5. Können Sie die Teilnahme weiterempfehlen?

Die Teilnahme könnte ich jedem weiterempfehlen, der wirtschaftlich interessiert ist. Der Cup ist eine gute Chance sich in Bezug auf Managementfertigkeiten weiterzuentwickeln.