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Dr. Stefan Kippelt wird mit dem UMSICHT-Wissenschaftspreis ausgezeichnet

Für seine Forschung zum Thema „virtuelle Stromspeicherung“ wurde Herrn Dr. Stefan Kippelt vom Institut für Energiesysteme, Energieeffizienz und Energiewirtschaft am 04.07.2018 in Oberhausen der „UMSICHT-Wissenschaftspreis“ in der Kategorie „Wissenschaft“ verliehen.

Umsicht_Wissenschaftspreis

In seiner Dissertation mit dem Titel „Dezentrale Flexibilitätsoptionen und ihr Beitrag zum Ausgleich der fluktuierenden Stromerzeugung Erneuerbarer Energien“ beschäftigte sich Dr. Kippelt mit der Fragestellung, wie Strom aus Erneuerbaren Energiequellen durch vernetze Flexibilitätsoptionen wie Elektrofahrzeuge, Wärmepumpen oder Solarstromspeicher effizient gespeichert werden kann. Dabei zeigte der auf, dass die zunehmende Sektorenkopplung und die Digitalisierung neue Flexibilitätsressourcen erschlossen werden können. Diese Ressource wird bis zum Jahr 2035 so ergiebig sein, dass sich sowohl die maximale Residuallast des Deutschen Stromnetzes um ca. 9 GW reduzieren lässt, als auch bilanzbedingte Abregelung erneuerbaren Stroms fast vollständig vermieden werden kann. Gleichzeitig konnte er zeigen, dass sich die koordinierte Nutzung dezentraler Anlagen nicht negativ auf die Verteilnetze auswirkt und im Gegensatz sogar zur Verringerung des Netzausbaubedarfs genutzt werden kann. 

Der UMSICHT-Wissenschaftspreis wird seit dem Jahr 2010 jährlich für industrie- und marktnahe Forschung im Bereich Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik verliehene. Der Preis wird vom „Verein zur Förderung der Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik e. V. (UMSICHT-Förderverein)“ in den Rubriken Wissenschaft und Journalismus vergeben.





Foto (Ilka Drnovsek/Fraunhofer UMSICHT): Die Preisträger zusammen mit dem Vorstand des UMSICHT-Fördervereins. V.l.n.r.: Dr.-Ing. Thomas Mathenia, Christian Baars (Preisträger Kategorie Journalismus), Dr. Susanne Raedeker, Dr.-Ing. Stefan Kippelt, Prof. Dr.-Ing. Görge Deerberg.