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... erst Bachelor

Schülerinfo_BachelorFür beide Bachelor-Studiengänge "Elektrotechnik und Informationstechnik" und "Informations- und Kommunikationstechnik" ist strukturell ein ganz ähnlicher zeitlicher Aufbau, allerdings mit leicht unterschiedlichen fachlichen Schwerpunkten, gegeben.

Phase 1: Mathematisch-technische Grundlagen

Zu Beginn des insgesamt 6 Semester langen Studiums wird in beiden Bachelor- Studiengängen in der Phase 1, den ersten 3 Semestern, eine solide Basis in den mathematisch-technischen Grundlagenfächern geschaffen.

Diese mathematisch-technische Grundlagen-Ausbildung bieten wir Ihnen gemeinsam mit anderen Fakultäten der Universität an. Die meisten Veranstaltungen vermitteln dabei nicht einfach nur methodisches Wissen, sie enthalten integrierte und fachlich direkt mit der Theorie verknüpfte praktische Übungen im Labor oder im Computer-Pool der Fakultät. Fast in allen Veranstaltungen bieten wir Ihnen zudem die Möglichkeit, die notwendigen Übungen – Rechen- , Computer- und Laborübungen – in kleinen hocheffizient arbeitenden Lerngruppen durchzuführen, denn gerade in dieser Phase bauen Sie die Basis für das ganze Studium einschließlich des Masterstudiums auf.

 

phase1

 

Phase 2: Vertiefung, Spezialisierung

In der Phase 2, im 4./5. Semester, erfolgt die eigentliche Fachausbildung mit Kernfächern und Schwerpunktfächern, die Methodik und Wissen des Faches in angemessener Breite und Tiefe vermitteln. Und auch hier wird dasselbe Prinzip der integrierten Praktika wie im Grundstudium angewendet: Wissen und Theorie sollen zugleich mit und in der Anwendung verstanden und erprobt werden. Unsere Praktikumsversuche sind deshalb mit den einzelnen Vorlesungsgebieten zeitlich und inhaltlich unmittelbar verknüpft.

Hier erwerben Sie fachliche Kompetenzen in ganz unterschiedlichen Gebieten je nach Studiengang beispielsweise zu Kommunikationsnetzen, zu elektromagnetischen Feldern und Wellen, zu Verfahren und Bausteinen der Signalverarbeitung, zur Automatisierungstechnik oder für die Nachrichtentechnik. Im Bachelor-Studiengang "Elektrotechnik und Informationstechnik" haben Sie die Möglichkeit je zwei Schwerpunktwahlfächer und zwei Wahlpraktika für einen von drei Studienschwerpunkten auszuwählen. Durch diese Wahl wird eine Spezialisierung und Vertiefung in der ausgewählten Studienrichtung erreicht.

Der Bachelor-Studiengang "Informations- und Kommunikationstechnik" ist inhaltlich bereits speziell ausgerichtet. Es sind ebenfalls Auswahlmöglichkeiten von verschiedenen Wahlpflichtvorlesungen und -praktika gegeben, um eine den persönlichen Interessen entsprechende Spezialisierung zu erreichen.

 

Phase 2

 

Phase 3: Berufliche Orientierung

In der Phase 3, im 6. Fachsemester, absolvieren Sie in beiden Bachelorstudiengängen vor allem berufsnahe Lehrmodule. Hierzu gehören die Bachelorarbeit und das Industriepraktikum.

In dieser Phase erfolgt eine technisch-wissenschaftliche Vertiefung als Vorbereitung für eine nachfolgende Master-Qualifikation oder aber für eine anschließende Berufsausübung. Für die Bachelorarbeit wählt die Kandidatin / der Kandidat ein Thema aus oder legt dieses Thema gemeinsam mit einem Betreuer fest. Oft sind Themenstellungen Teil der Forschungsprojekte der Lehrstühle oder entstehen in unmittelbarer industrieller Zusammenarbeit. Das erleichtert nach dem Abschluss den Sprung in die Berufswelt. In diese Phase gehört auch ein 12-wöchiges Industriepraktikum, in dem Sie wiederum wertvolle Berufserfahrungen sammeln können.

Das Studium fundamentale der Universität befindet sich noch im Aufbau. Es ermöglicht die Teilnahme an übergreifenden Veranstaltungen, z.B. interdisziplinären Ringvorlesungen, wirtschaftsorientierten Vorlesungen oder Sprachveranstaltungen.

 

Phase 3

 

Eckpunkte für die Qualität der Lehre

 

Mit der Bachelor-Ausbildung erhalten Sie in 6 Semestern eine berufsbefähigende Ausbildung und zugleich eine hervorragende Grundlage für das anschließende Master-Studium. Erwähnt werden sollen noch einige wichtige bei uns realisierte Verabredungen:

  • Unser Studium ist einfach strukuriert. Alle Veranstaltungen sind einsemestrig und können unmittelbar nach diesem Semester studienbegleitend durch die entsprechende Prüfung abgeschlossen werden.
  • Laufend werden die Studienangebote – Inhalte der Veranstaltungen und ihre Darstellungen – überarbeitet. Dies garantiert einezugleich fundierte und aktuelle Ausbildung.
  • Regelmäßig werden unsere Lehrveranstaltungen durch Befragungen (mit professionellen Fragenkatalogen) der Studierenden evaluiert.
  • Wir streben eine möglichst kurze Studiendauer an. Sie ist bei uns im Landesvergleich NRW nach offiziellen statistischen Erhebungen zur Zeit am kürzesten von allen Elektrotechnik/Informationstechnik-Fakultäten.
  • Fast alle Übungsveranstaltungen der Fakultät werden inzwischen in Kleingruppen durchgeführt. Dies soll in naher Zukunft für alle Veranstaltungen gelten.

Es gibt weitere Möglichkeiten im Studium berufsrelevante Qualifikationen zu erwerben:

  • Man kann durch eine bezahlte Tätigkeit als studentische Hilfskraft frühzeitig an Forschungsarbeiten und industriellen Kooperationen mitwirken und dabei Kontakte zu Professoren und wissenschaftlichen Mitarbeitern entwickeln.
  • Sie können Sprachen und Länder durch Teilnahme an den Austauschprogrammen unserer Fakultät mit Universitäten etwa in England, Spanien und Frankreich kennen lernen. Wir bieten auch eine Reihe von englisch-sprachigen Veranstaltungen hier in Dortmund in unserer Fakultät selbst an.
  • Nicht nur für Auslandsaufenthalte ist unser neues Kreditpunkte-System nützlich: hiermit können Sie Studienleistungen sammeln und von einer Universität zu einer anderen mitnehmen bzw. anerkannt bekommen.

Wir möchten erreichen, dass Sie bei uns erfolgreich studieren. Wir freuen uns, wenn Sie z. B. als Leiterin der Entwicklung, als Projektingenieur, als IC-Architekt oder als Wissenschaftlerin in der Elektrotechnik und/oder Informationstechnik Karriere machen, denn dann haben wir die Möglichkeit darauf hinzuweisen, "die oder der kommt von uns"! Und wir haben die Chance mit Ihnen möglichwerweise später eine industrielle Zusammenarbeit aufzubauen - zum Nutzen unserer Studierenden.